Ernte
Nachkommen der Familie
Auf der Alm ......
Wolfgang, Mama`s Mann
"Heimhaus"

 

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Religiöses Brauchtum

 


Wo ist meine Ernte?

Was bringe ich ein am Ende meiner Tage.
Meine Arbeit hat ihren Ertrag gebracht – gewiss.
Aber ich rede nicht von Leistung -
Ernte ist anders.
Ernte wird nicht gemacht
sie wächst
sie gedeiht
sie reift
und wird eingebracht.
Sonne und Regen des Himmels schaffen sie.
Meine Ernte ist also nicht, was ich meinen Kindern vererbe,
sondern das
was aus mir selbst geworden ist
in der langen Zeit.
Nur mich selbst
werde ich mitnehmen auf dem letzten Weg.

Eben das aber was ich selbst geworden bin
sehe ich nicht.
Es wächst sozusagen
hinter meinem Rücken.
Wie auf alten Bildern
oft hinter dem Rücken eines Menschen
ein Zweig
oder ein Baum steht.

Jörg Zink

Ernte nach 60 Jahren

Erntedank

„Wir pflügen, und wir streuen den Samen auf das Land,
doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand:
der tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf
und träuft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf.
Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn,
drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm,
dankt und hofft auf ihn!“

Matthias Claudius

 

Das Samenkorn

Ein Samenkorn lag auf dem Rücken,
die Amsel wollte es zerpicken.

Aus Mitleid hat sie es verschont
und wurde dafür reich belohnt.

Das Korn, das auf der Erde lag,
das wuchs und wuchs von Tag zu Tag.

Jetzt ist es schon ein hoher Baum
und trägt ein Nest aus weichem Flaum.

Die Amsel hat das Nest erbaut;
dort sitzt sie nun und zwitschert laut.

Ringelnatz Joachim

Barbara, Wolfgang und Gudrun

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Windischgarsten
Mama in Windischgarsten

 

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